Wir alle durchlaufen die selben Beziehungsphasen. Jede hat ihre ganz eigene Herausforderung.

Wo kannst du dich selbst einordnen?

Beziehungsphasen

Verliebtheitsphase

Phase 1

Die rosarote Brille lässt den neuen Partner vollkommen erscheinen. Wir haben Schmetterlinge im Bauch und schweben auf Wolke sieben. Alles ist wunderbar und alles ist möglich. Körperliche Nähe und Sex haben eine besonders große Bedeutung.

Chemische Reaktionen bringen unser Gehirn in Hochstimmung, dafür ist die Ausschüttung von Serotonin und Dopamin, den Glückshormonen, verantwortlich.

Im späteren Verlauf lernen sich die Partner gut kennen, reden über alle Bereiche des Lebens und der familiären Umstände, was beim Gegenüber auf viel Interesse und Verständnis stößt. Dieses enge Miteinander erzeugt eine Bindung, die vom Bindungshormon Oxytocin beglietet wird.

Diese Phase dauert insgesamt ca. 3-18 Monate. Konnte bis dahin keine Stabilität erreicht werden, geht meistens die Beziehung kaputt.

Unangenehme Realität

Wenn die Verliebtheit abklingt und der Beziehungsalltag einkehrt, stolpern wir über Eigenschaften des Partners, die uns nicht so gut gefallen und die wir zuvor in der Verliebtheitsphase ausgeblendet haben. Der andere ist doch nicht so perfekt, wie wir uns eingebildet haben. Plötzlich sehen wir immer mehr Unterschiede, was beunruhigend sein kann.

In dieser Phase wird viel kritisiert und gemeckert. Hier ist besonders bedeutend, was für Erwartungen wir an den Partner stellen, und ob diese Erfüllt werden. Das führt dann oft zu der Frage:“Aufgeben, oder durchhalten?

Bekämpfung der Gegensätze

Plötzlich finden wir uns immer wieder in Macht- und Konkurrenzkämpfen wieder.

Häufig werden Erziehungsversuche gestartet, um den Partner dazu zu bringen, zu tun, was und wie wir es wollen.

Anfangs noch überzeugt, dass wir DEN Partner fürs Leben gefunden haben, fragen sich nun beide ernsthaft, ob eine Trennung nicht das Sinnvollste wäre. Doch hat die Beziehung eine tragfähige Substanz und entscheiden sich beide gegen die Trennung, ist das der Anfang der vollständigen gegenseitigen Akzeptanz. Aus Verliebtheit kann Liebe wachsen.

Du, Ich, Wir

Nun wissen wir, wie der Partner tickt, doch völlig arrangiert haben wir uns noch nicht. Nachdem der Partner lange den Fokus unseres Interesses und unserer Bemühungen gebildet hat, versuchen wir nun ein Gesamtgleichgewicht für das gemeinsame Leben zu finden, welches aus den eigenen Interessen, den Interessen des Partners und gemeinsamen Interessen besteht. Es ist nicht immer einfach, die Balance zwischen DU – ICH – WIR zu finden, doch es ist elementar für eine funktionierende Langzeitbeziehung.

Nur wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse kennen und befriedigen können, können wir auch den Partner in seiner eigenen Entwicklung unterstützen und so ein positives, gewinnbringendes Miteinander als Paar leben.

Gleichklang

Sind die vorangegangenen Phasen erfolgreich bewältigt, beginnt nun die vorwiegend schöne Zeit von inniger Verbundenheit und „wahrer Liebe“.

Die Beziehung hat ein solides Fundament aus bereits bewältigten Höhen und Tiefen, der Partner ist in gewisser Weise unser Zuhause geworden. Große Zufriedenheit stellt sich ein. Vielleicht entscheiden wir uns nun bewusst für eine Hochzeit und Kinder.

Zweifel und tiefes Vertrauen

Nach vielen gemeinsamen Jahren kann es noch einmal einen Einbruch geben. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich. Große Zweifel: Ist die Beziehung wirklich das, was ich für mein Leben möchte?

Möglicherweise wurden die beschriebenen Phasen nicht erfolgreich durchlebt und sich mit unausgesprochenen Konflikten arrangiert, die dann irgendwann hoch kochen.

Oder die Partner entwickeln sich unterschiedlich und können diese Diskrepanzen nicht bewältigen. Manchmal sind langjährige Partner am Ende tatsächlich „nur“ Lebensbegleiter für eine bestimmte Zeitspanne.

Oft schläft schlichtweg vor lauter Gewöhnung die Beziehung ein, weil keiner mehr Lust sich zu bemühen. Das wirkt sich auch auf das Sexleben aus und Frustration macht sich breit. Oder es sammeln sich über die Jahre viele kleine Enttäuschungen an, die nicht gelöst wurde, da Konflikte nicht offen besprochen und gelöst werden können. Sind Monotonität oder ein Ungleichgewicht, wie Einengung ein Problem, dann zerbricht an diesem Punkt häufig die Beziehung doch.

Schaffen wir dieses Tief umzuwandeln, indem wir die letzte Chance ergreifen uns selbst zu verändern und damit das Ruder herum zu reißen, werden wir mit tiefem Vertrauen und Erfüllung durch Liebe belohnt.

In jeder Phase ist für den Erfolg und das Glück einer Beziehung die eigene Haltung von großer Bedeutung.

Jeder von uns hat seine eigenen kleinen oder großen Baustellen, die sich aufgrund der großen Nähe besonders deutlich in Liebesbeziehungen zeigen.

Es lohnt sich zu jeder Zeit, die Selbstentwicklung voran zu treiben. Um wirklich Beziehungsglück und tiefe, freie und erfüllende Liebe finden und leben zu können,ist die eigene Persönlichkeitsentwicklung unausweichlich.

Auf den folgenden Seiten gibt es mehrere Angebote und Tipps, die dir dabei helfen können, der Frage auf die Spur zu kommen, warum du bisher noch nichtMr./Mrs. Right gefunden hast, deine Beziehungen bisher alle gescheitert sind oder deine Ehe zu scheitern droht.

Mach das Beste für dich draus!

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